Vernetzungspotenzial des Guerilla Marketing in crossmedialen Kampagnen
In Anlehnung an den Begriff des Guerilla-Kampfes wird beim Einsatz des
Guerilla Marketing das Ziel verfolgt, die größtmögliche Aufmerksamkeit des von
Werbereizen übersättigten Konsumenten durch Einsatz ungewöhnlicher Maßnahmen
zu erreichen. Im Rahmen eines begrenzten Budgets kann diese Zielsetzung
durch überraschende, unkonventionelle, provokante oder unterhaltsame
Aktionen erreicht werden. Gelungene Guerilla-Maßnahmen können große
Aufmerksamkeit erzeugen und viel beachtete Berichterstattung in Zeitungen,
Zeitschriften und TV auslösen.
Funktion im Crossmedia-Mix
Im Rahmen einer crossmedial geführten Kampagne soll Guerilla insbesondere
die Presse „alarmieren“ und damit redaktionelle Berichterstattung auslösen. Die
Presseresonanz kann unter Umständen zu hunderttausendfachen, wenn nicht
sogar zu Kontakten in mehrstelliger Millionenhöhe führen. Eine gelungene Aktion
kann durchaus mit redaktioneller Berichterstattung in TV, Print und Online
rechnen. Darüber hinaus wird die Kombination Guerilla und Online als wirksames
Mittel zur viralen Verbreitung der Aktionen gesehen. Die virale Verbreitung erfolgt
dann häufig durch die Empfehlungsfunktion in Video-Communities, wo die
Aktion von Anhängern zuvor als Clip hochgeladen wurde. Häufig anzutreffen ist
auch die Verbindung von Außenwerbung mit Guerilla-Elementen.
(c) Prof. Dr. Niklas Mahrdt, www.media-economics.de
Informationsquellen
http://www.webguerillas.de
http://www.guerilla-marketing.com
http://www.oysterbay.de







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